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Musikbembel an McLaughlin
foto-mclaughlinDie Nominierung dürfte so unumstritten sein wie kaum eine zuvor:
John McLaughlin, 70, erhält den Frankfurter Musikpreis 2012.
Er ist der sechste Jazzmusiker (nach Albert Mangelsdorff, 1986, Chick Corea, 1990, Peter Herbolzheimer, 1998, Klaus Doldinger, 2000, Paquito D´Rivera, 2008), der die Auszeichnung erhält.
Sie wird seit 1982 vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. sowie der Messe Frankfurt verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert.
In ihrer Begründung listet die Jury die exemplarischen Stationen dieser großen Karriere minutiös auf, hängt aber ein politisch-korrektes Motiv an, ohne welches ein Jazzmusiker heute offenbar nicht mehr in den Genuß höherer Weihen gelangen kann: sein Werk habe „sich immer durch Respekt und Offenheit gegenüber vielen anderen Richtungen, Ausdrucksformen und Kulturen ausgezeichnet hat, und nicht durch Genregrenzen und Dogmatismus.“ John McLaughlin gehöre zu den Menschen, die man als Weltmusiker bezeichnen könne, so die Jury.
Na denn Prost.
Die 30. Verleihung des Frankfurter Musikpreises findet am Vortag der Musikmesse, am 20.03., statt.